GALERIE CHRISTIAN NAGEL
Richard-Wagner-Straße 28
Mo–Sa 11–18
(Karen Sargsyan, in between moments, 2007)
Stille, Zeitlosigkeit und gebrochene Nostalgie prägen die Atmosphäre in den raumgreifenden Installationen aus Papier von Karen Sargsyan (1973, Jerevan, Armenien). In seinen gegenständlichen Environments ist der Rezipient aufgefordert, seinen Platz zu definieren, sobald ein Detail die kollektive Erinnerung abruft. Das statische Bild wird so zur Geschichte. Die Installationen funktionieren als offene Bühnen für Gedanken und speichern so Kollektives. Die Arbeiten thematisieren durchweg märchenhafte Szenarien, und zwar solche im Grenzbereich von Zivilisation und Natur: Gleichzeitig liegt die paradiesische Idylle fern, vielmehr spiegeln die Landschaften das zwiespältige Verhältnis des Menschen zu Kultur und Natur. Die Anwesenheit von Spuren halten die (Landschafts-)Impressionen in ambivalenter Spannung. Für die KölnShow2 hat der armenische Künstler Karen Sargsyan im Büro der Galerie Christian Nagel speziell für diesen Ort eine neue Arbeit entwickelt, die das dichotome Referenzsystem seiner bisherigen Arbeiten fortsetzt.
AUSBILDUNG
1996-97 Universität der Künste, Jerevan
1999-2001 Atelier Winston Huisman, Arnhem, Niederlande
AUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)
2006
Open studios Rijksakademie, Amsterdam
P.R.Z Rijksakademie, Amsterdam
Hekkelman advokaten¬ariusen, Arnhem, Niederlande
Atelier 09 Rijksakademie, Amsterdam
Parts, Xiamen City, CN, 'Rijksakademie at Parts'
2005
Museum Slager, Den Bosch, Niederlande
2004
Kunsthuis 13, Niederlande
Huntenkunst, Doetinchem, Niederlande